5 Fakten für einen rechtssicheren Start Ihres Onlinehandels - Inventorum

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Wagen Sie den Sprung ins virtuelle Geschäft: 5 Fakten für einen rechtssicheren Start

Schwarz oder Weiß? Im Handel gibt es längst nicht mehr nur das eine oder das andere. Wer den Anschluss nicht verpassen will, darf auch als stationärer Händler den Blick für den virtuellen Markt nicht verschließen. 5 Fakten, die bei der Gründung eines Online-Geschäftes zu beachten sind:

Punkt 1: Wählen Sie den richtigen Absatzkanal

Als Händler mit einem Ladengeschäft müssen Sie sich meist jahrelang an bestimmte Geschäftsräume binden. Der Online-Handel bietet in diesem Punkt viele Vorteile, denn mit nur wenigen Klicks – oft sogar kostenfrei – kann der neue Shop erstellt werden. Überlegen Sie sich jedoch gut, ob Sie lieber auf die Reichweite eines Online-Marktplatzes bauen wollen, oder gleich alleine durchstarten wollen.

Bequeme Lösungen wie Shops auf Amazon oder Ebay bieten eine Vielzahl von rechtlichen Stolperfallen, die vor allem für kleinere Händler zum Verhängnis werden können. In regelmäßigen Abständen geben die Online-Marktplätze ihren Händlern neue Handlungsanweisungen, die streng zu befolgen sind – sonst drohen Herabstufungen oder Kontensperrungen. Das bleibt einem im Online-Shop erspart – dafür ist die Bekanntheit des Shops mit eigenen Mitteln viel schwerer zu steigern.

Punkt 2: Informieren Sie sich, worüber Sie informieren müssen

Mit der Eröffnung eines Shops im Internet ist es aber noch nicht getan. Viele Neulinge in der Branche vergessen, was alles zu einem Online-Shop dazugehört. Eine Besonderheit, die es so nur im E-Commerce gibt, sind die immensen Informationspflichten. Sobald ein Unternehmer seine Waren oder sein Gewerbe im Internet präsentiert, ist er verpflichtet, über seine Identität zu informieren. Neben der sog. Impressumspflicht hat ein Online-Händler aber noch weitere Informationspflichten, die in einem abmahnsicheren Shop einzuhalten sind.

Dazu gehören:

-AGB und Kundeninformationen,

-Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular,

-Zahlungs-, Liefer- und Versandbedingungen,

-Datenschutzerklärung.

Die Rechtstexte sind von Shop zu Shop, von Plattform zu Plattform unterschiedlich.

Punkt 3: Bauen Sie einen rechtssicheren Shop

Auch außerhalb der Rechtstexte gibt es noch einiges zu beachten. So reicht es nicht, Rechtstexte in den Shop einzustellen. Der Shop selbst muss auch auf rechtssicheren Füßen stehen. Das fängt bei der Angabe von Preisen mit dem Zusatz „inkl. MwSt.“ an und hört bei einem gesetzeskonform gestalteten Bestellablauf auf.

Der Händlerbund zeigt in seiner Infografik, wie’s geht:

Punkt 4: Setzen Sie sich mit Recht und Gesetz auseinander

Ohne rechtliches Basiswissen ist weder ein stationärer noch ein Online-Handel möglich. Wer lokal schon Fuß gefasst hat, wird bereits Fachwissen (etwa beim Umgang mit Kunden) gesammelt haben. Der Online-Handel überrascht jedoch mit einigen Besonderheiten, über die sich Händler früher oder später informieren sollten.

Der Online-Handel floriert unter anderem deshalb so gut, weil Kunden Waren bestellen können und bei einem späteren Sinneswandel schnell und problemlos wieder aus dem Vertrag herauskommen können. Sich Basics zum Widerrufsrecht anzulesen, gehört deshalb zu den ersten Schritten beim Start ins Internetgeschäft. Auch die Besonderheiten, die beim Warenversand zu beachten sind, sollten sich Händler etwas näher ansehen (beispielsweise Transportrisiken).

Punkt 5: Sie stehen auf dem virtuellen Präsentierteller

Wie so oft steckt der Teufel im Detail. Eine professionelle und rechtssichere Erstellung eines Online- oder Marktplatz-Shops ist eine Herausforderung. Es macht durchaus Sinn, die erstellte Webseite in Bezug auf die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben von spezialisierten Juristen checken zu lassen, denn eine Abmahnung fällt weitaus teurer aus. Eine Besonderheit, die es so fast ausnahmslos im E-Commerce gibt: Bei jedem Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften können Konkurrenten und Wettbewerbs- und Verbraucherverbände eine Abmahnung aussprechen – und tun dies auch. Eine regelmäßige rechtliche Betreuung ist daher unabdingbar.

Der Händlerbund hilft!

Online-Händler sollten sich bei der Erstellung von Rechtstexten und der Betreuung in rechtlichen Fragen von Experten wie dem Händlerbund helfen lassen. Diese übernehmen zum einen die Verantwortung für die Auskünfte. Außerdem bieten sie eine laufende Aktualisierung. Wenn Sie sich als Leser unserer Seite jetzt für die umfangreichen Rechtsdienstleistungen des Händlerbundes entscheiden, erhalten Sie mit dem Rabattcode P956#2017 einen Nachlass von 3 Monaten auf das Mitgliedschaftspaket Ihrer Wahl. Jetzt informieren!



Über den Autor/in
Yvonne Bachmann
Rechtsanwältin

Händlerbund

Experte/in für

Recht


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