Handel im Wandel: INVENTORUM in Bremen

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Ein Nachmittag bei der Innovationswerkstatt Bremen mit unseren Marketing-, SEA- und Vertriebs-Experten, Maximilian Gaar, Michael Lyon und Paul Gauer von INVENTORUM

Am 06.04. fand die Innovationswerkstatt „Moderne Technologien“ in der Bremer Brennerei unter dem Motto: „Wie sich stationäre Händler und Gastronomen neu positionieren” statt.

Die stilvolle Location befindet sich in einer umgebauten Lagerhalle und versammelte Experten, Gastronomen und stationäre Händler bei schönstem Sonnenschein. Geeignet war der Workshop auch für Inhaber und Führungskräfte, Angestellte und Freiberufler, die mehr über Best Practices im Marketing für den lokalen Einzelhandel erfahren wollten.

Die Atmosphäre war entspannt und die Besucher gespannt auf die hochkarätigen Vorträge. Mit Fokus auf Digitalisierung, die den Einzelhandel vor Herausforderungen stellt, teilten Max, Michael und Paul von INVENTORUM ihren Experten Know-how und ihre Erfahrungen. Zirka 20 Besucher versammelten sich, um mehr über Wachstumschancen, neue Geschäftsmodelle und zunehmende Digitalisierung zu erfahren – der perfekte Rahmen, um in einer kleinen Gruppe etwas Neues zu lernen, Themen zu vertiefen und für praxisbezogene, kooperative Arbeit zu sorgen.

Die großen Fragen dabei waren:

  • Wie kann ich meine Sichtbarkeit mit Google verbessern?
  • Was für große Trends und Tendenzen zeichnen sich in Zukunft ab?
  • Wie kann ich meine Warenwirtschaft, Bezahlung und Buchhaltung optimieren?
  • Inwiefern hat sich das Kaufverhalten geändert und wie wird es sich weiter ändern?
  • Wie kann ich Digitalisierung als Chance für den stationären Handel nutzen?

Sie haben den Workshop verpasst? Kein Problem, wir teilen mit Ihnen ein paar Tipps & Tricks der Extraklasse von Max, Head of Marketing bei INVENTORUM, Michael, unserem SEA Experten, und Paul, unserem Head of Sales & Support.

 

Hier ist ein Recap von drei Hauptthemen, die wir von dem Workshop mitnehmen konnten:

 

1) Handel im Wandel

Es gibt viele Veränderungen im Kaufverhalten und INVENTORUM adaptiert sich daran mit vielfältigen Innovationen. Der Handel, wie wir ihn kennen, wird sich verändern. Fortschreitende digitale Technologien konkurrieren mit dem traditionellen Einzelhandel und dem klassischen E-Commerce. Außerdem werden Kunden sich das bequemste Kauferlebnis bei gleichen Konditionen suchen. Deshalb kann Sichtbarkeit allein ein Vorteil gegenüber Amazon sein, da E-Commerce-Unternehmen wie Amazon nicht immer am günstigsten sind.

Das Ziel ist, Synergien der unterschiedlichen Praktiken zu nutzen, und der Einzelhandel soll und muss sich diese Möglichkeiten zu Nutze machen. Eine andere Herausforderung, die sich dem Einzelhandel stellt, ist der steigende Druck durch Gesetzesänderungen. Bis 2020 müssen deutsche Händler im Zuge der GoBD alle Verkaufsdaten digital speichern. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

 

2) Google My Business

Bei INVENTORUM ist unser Motto „Sei sozial, kauf lokal”. Uns liegt der lokale Einzelhandel am Herzen, denn er ist ein wichtiger sozialer Bestandteil unserer Städte. Entdecken Sie nützliche technische Kniffe, um Ihr Geschäft profitabler in den lokalen Suchergebnissen zu gestalten. Dafür ist Ihr bester Partner Google My Business.

Google My Business ermöglicht es, die Suche einzugrenzen durch bestimmte Parameter wie „Stadt“ oder „Produkt“. Prüfen Sie zuerst, ob Ihr eigener Standort bereits vorhanden ist oder ob dieser neu angelegt werden soll. Das Verifizierungsverfahren läuft über E-Mail, Postkarte oder Telefon. Nachher gelingt es Ihnen, den Eintrag zu optimieren und den Algorithmus zu verstehen. Der Crawler, einer Art Suchindex-Roboter, durchsucht das Web nach Informationen und legt diese im Index, vorstellbar wie eine virtuelle Bibliothek, ab. Die Suchanfrage löst eine Durchsuchung des Index aus und der Algorithmus definiert über ganzheitliche Informationen und deren Qualität, welches Ergebnis er darstellt.

Die Grundvoraussetzungen zur Optimierung des Eintrages sind folgende:

  • Es darf nur ein Eintrag zu jedem Unternehmen bestehen
  • Es darf nur eine Telefonnummer, eine Firmenbezeichnung
    und eine Adresse angegeben sein
  • Alle Möglichkeiten des Profils sollten genutzt werden (Informationsfelder, Bildmaterial)

Grundsatz ist auch, darauf zu achten, dass die Bewertungen auf Google positiv bleiben. Außerdem sollten die Branchenbuch-Einträge in Online-Verzeichnissen aufgebaut und gepflegt werden, inkl. Adresse, Telefonnummer und Firmenbezeichnung wie im Google My Business Profil. Dazu kommt noch die korrekte Verbindung der Webseite mit dem Business Profil und die Einbindung des Standorts mit Google Maps auf der Webseite.

 

3) Google AdWords

Google AdWords ist komplex aufgebaut. Für jeden Suchbegriff, der eingegeben wird, erscheinen Werbeanzeigen. Ein wichtiger Bestandteil dessen ist, dass der Kunde nur bezahlt, wenn jemand auf den Link zu seiner Seite klickt. Das Prinzip bei AdWords ist, dass die Plätze auf der Suchmaschine von Google „versteigert” werden. Es wird nämlich nicht der Preis bezahlt, den man bereit ist, maximal zu bezahlen, sondern nur der Preis, der von Google mithilfe wichtiger Schlüsselfaktoren berechnet wird. Ein Vorteil bei AdWords liegt daran, dass es möglich ist, Anzeigen auf Standorten zu schalten, und dass die Ergebnisse flexibel, messbar und höchst optimierbar sind.

Durch die ungezwungene Atmosphäre ist es den Teilnehmern gelungen, nach den Beiträgen interaktiv neue Lösungen mit unseren Experten zu finden.

 

Quellen:
http://brennerei-lab.de/

Bild:
© INVENTORUM