INVENTORUM in Aktion: POP-UP-ROAD-SHOW

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Inhaber Kwon Kim gehört der Kindersneakerladen Yumalove in Neukölln. In den Berliner Kinderläden Rasselfisch, Tiny Store, VAL Kids, Monkind und Walking the Cat präsentiert er im Rahmen einer Pop-up-Roadshow seine Kindersneaker. Die kleinen Pop-up Stände ziehen sich über die gefragten Bezirke Mitte, Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Schöneberg. Pop-up Stores sind temporäre Shops, die vorübergehend und normalerweise in leeren Verkaufsräumen betrieben werden. Wir haben den Besitzer von Yumalove über seine Ideen und Vorstellungen zu modernen Geschäftskonzepten befragt.

 

Wir haben mitbekommen, dass du eine Roadshow gestartet hast. Wie bist du auf diese ungewöhnliche Idee gekommen?

Da wir ja in Neukölln ansässig sind, haben wir uns gefragt, wie wir die Kunden in anderen Bezirken erreichen können, um unseren Bekanntheitsgrad noch etwas zu steigern. Das führte zu der Idee, sich mit Kindergeschäften in anderen Bezirken zu verbinden. Also haben wir uns an verschiedene Kinderboutiquen gewandt. Das fand Anklang bei unseren Kooperationspartnern, die von der Idee genauso begeistert waren wie ich. Denn wir alle sahen darin eine Win-win-Situation. Der Pop-up Store ist ein Mechanismus, den es schon sehr lange gibt. Ich aber wollte etwas Neues, wollte zwei Ideen zusammenpacken: den Pop-up Store mit der Ausstellung in einem anderen Laden kombinieren. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den Pop-up Store in einem anderen Geschäft zu eröffnen. Ich halte Pop-ups für eine gute Gelegenheit, eine Firma zu präsentieren und die Produkte sehr differenziert darzustellen. Der simple und temporäre Aufbau, das heißt das geringe Investment und wenige Regale, also eine spezifische Auswahl an Produkten, spricht außerdem für sich, da dies einen unkomplizierten Auf- und Abbau ermöglicht.  

 

Ihr habt euch mit Läden zusammengetan, die vornehmlich kreative Kinderartikel verkaufen. Wonach hast du genau deine Partner ausgewählt?

Wir haben die Läden nach zwei Kriterien ausgewählt: nach dem, was sie verkaufen und nach ihrer Lage. Waren es coole Läden mit tollen Produkten, so war dies ein Kriterium. Das zweite Kriterium galt dem Sitz: Es ging vor allem darum, in Nachbarbezirken, wo viele Kunden, also Familien mit Kindern, unterwegs sind, präsent zu sein.

 

Der Standort ist ein wichtiger Faktor bei der Eröffnung eines Ladens – Warum hast du deinen Laden in Neukölln eröffnet?

Neukölln ist, wenn man sich dem Bezirk einmal öffnet, sehr schön. Außerdem sind die Mieten hier bezahlbar. Hinzu kommt, dass Neukölln viel Potenzial für unser Geschäft bietet, da es eine sehr hohe Geburtenrate hat, sogar eine der höchsten in ganz Deutschland.

 

Wie kam der Kontakt mit den Shops, die als Partner mitwirken, zustande?

Ich habe sie meist persönlich angerufen. Wenn sie interessiert waren, habe ich ihnen ein vorgefertigtes Konzept geschickt. Das fand Anklang insbesondere wegen der Idee, etwas Neues zu machen und etwas bereits Vorhandenes – den Pop-up Store – in einem anderen Geschäft vorzustellen.

 

Wie wichtig findest du eine solche Vernetzung unter Händlern?

Eine solche Verbindung unter Händlern ist eher etwas Unübliches. Ich finde sie allerdings sehr nützlich. Uns Händler verbindet etwas miteinander und wir können uns gegenseitig unterstützen. Ich sehe die Kooperation als gegenseitige Verstärkung an, denn wir sitzen alle im selben Boot. Wir alle vertreiben Produkte an Konsumenten. Deshalb hoffe ich auch auf eine zukünftige Zusammenarbeit, denn, wenn z. B. Kinderschuhe für Fotoshootings benötigt werden oder andersherum, wir etwas an Artikeln brauchen, können wir uns gegenseitig zur Seite stehen.  

 

Welche Erwartungen hast du an die Roadshow?

Ich wünsche mir, dass die Menschen einen Einblick in die Welt von Yumalove bekommen, das Konzept mitleben. Deshalb haben wir auch die gleichen Farben benutzt wie bei uns im Store, haben bei unseren Partner ein verspielt aussehendes System aufgebaut und auf Kreativität gesetzt: Wir haben dazu bunte Regale auf einer Leiter platziert und die Sneaker darauf platziert. Sogar unsere Dekofiguren sind mit dabei sowie ein Buch, das STOREBOOK 2017, in dem die aktuellsten Ladenbautrends, darunter auch Yumalove, vorgestellt werden. Wir hoffen natürlich, dass die Auswahl bei unseren Kunden ankommt und dass wir dadurch etwas populärer werden. Denn wir möchten natürlich auch Werbung für uns machen und hoffen, dass unsere Partner neue Kunden anziehen.

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Alle Infos zur Roadshow erhaltet Ihr hier.

Bestehen Kooperationen über die Roadshow hinaus?

Es sind noch keine weiteren Ideen geplant, aber ich sehe darin viele Möglichkeiten. So könnte man zum Beispiel eine Modenschau organisieren, und zwar entweder in den Kinderboutiquen oder bei uns. Ich hoffe in jedem Fall auf eine weitere Zusammenarbeit.

Woher nimmst du deine Inspiration?

Ich bin jemand, der sich gern mit anderen unterhält. Bei einem gemütlichen Austausch unter Freunden und Bekannten entstehen die besten Ideen. Beim Rumspinnen, und Philosophieren mit anderen entdecke ich neue Möglichkeiten. Selbst nachzudenken ist eine schöne Sache. Meine Ideen kommen meist, wenn der Druck nachlässt. Meiner Meinung nach sind Ideen essentiell, aber sie machen nur ein Prozent des Gesamten aus. Man muss sie auch unbedingt umsetzen.

 

Welche Aktivitäten hast du für die Zukunft geplant?

Für Mitte Juli ist die Eröffnung unseres Onlineshops geplant. Dies wird der erste Onlineshop für Kindersneaker werden. Wir freuen uns sehr und sehen diesem Vorhaben mit Stolz entgegen. Anfang Juli wird es zudem eine Präsentation der Pop-up Stores in der Cookies Show in Berlin-Mitte im Kraftwerk geben. Wir hoffen, dass wir uns national ausbreiten und unsere Schuhe auch in Kinderläden anderer Städte präsentieren können.

Wir bedanken uns herzlich für das interessante Interview und wünschen, dass beim Rumspinnen nach dem Feierabend noch viele weitere tolle Ideen entstehen!

 

Kontakt

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shoppen: Yumaloves Roadshow und Website

mailen: hello@yumalove.com

hingehen: Richardstraße 45, 12055 Berlin-Neukölln

anrufen: 030 550 70 800

offen: Mo-Fr: 13-19 h und Sa: 11-19 h

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