INVENTORUM in Aktion: Grüne Lunge – Wo sich Geschmack und Genusskultur verbinden - Inventorum

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Duftgeschwängerte Luft, Menschen, die sichtlich Spaß an ihrem Job haben und eine angenehme und zugleich professionelle Atmosphäre umhüllt uns, als wir in den Vape Shop „Grüne Lunge” im Berliner Bezirk Friedrichshain eintreten. Wir haben Mitarbeiter Florian Schiller, der seit Beginn an dabei ist, zu der Arbeit im Vape Shop befragt und erfuhren einige interessante Dinge. Wer die Grüne Lunge besuchen mag, kann dies in vielen Berliner Bezirken tun.

Ihr habt mittlerweile 12 Filialen in Berlin. Wie habt ihr das erreicht?

Wir haben mit zwei lokalen Geschäften begonnen, die in den Gropius Passagen sowie am Hermannplatz in Neukölln angesiedelt waren. Mittlerweile sind wir auf 11 Filialen mit insgesamt 25 Mitarbeitern gewachsen, die sich über die verschiedenen Berliner Bezirke verteilen. Zudem kann man uns auch auf der Insel Rügen finden. Ich selbst arbeitete zuvor in den Gropius Passagen und nun in der Filiale Berlin Friedrichshain in der Niederbarnimstraße.

Wie bist du dazu gekommen, bei der Grünen Lunge zu arbeiten und worum kümmerst du dich hier?

Als dienstältester Mitarbeiter übernehme ich sämtliche Aufgaben im Laden. Ich bin Verkäufer, kümmere mich um die Warenwirtschaft und auch um das Personal. Zur Grünen Lunge kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Mein Chef Christian Jung und ich kannten uns schon privat, wir trafen uns, ich hatte in meinem alten Job keinen Spaß und zack, hatte ich eine neue Tätigkeit, die mir gefällt.

Grüne Lunge

Du wirkst so, als würdest du dich hier sehr wohl fühlen. Warum passt die Arbeit in diesem Vape Shop zu dir?

Ich habe schon zuvor geraucht, allerdings waren es damals normale Zigaretten. Zu Studienzeiten wurde die Raucherei dann echt zu viel, ich habe nach jedem Absatz meiner Arbeit eine Zigarette geraucht. Meine Kumpels rauchten damals schon E-Zigaretten und durch einen Zufall, als ich diesen Job bekam, stieg ich dann um.

Kannst du mit der Arbeit also auch deine Freizeit verknüpfen?

In erster Linie ist die Arbeit hier für mich ein Job, den ich professionell betreibe und ernst nehme. Allerdings hat dieser natürlich auch Vorteile für mein Privatinteresse an E-Zigaretten: Ich bin immer up to date und muss in meiner Freizeit nicht mehr recherchieren. Doch ich finde es schade, wenn die Mitarbeiter in ihren Shops beginnen, sich unprofessionell zu verhalten.

Was macht dir hier am meisten Spaß?

Definitiv der Kontakt zu Menschen. Ich mag es sehr, mich mit anderen auszutauschen. Auch erlebt man hier manchmal lustige Dinge, wie etwa einen Kunden, der sich beschwert hat, dass er nach der fünften gedampften Flasche Kaffee-Liquid noch immer müde ist. [Florian lacht und wir noch viel mehr ; )]

Das klingt nach Unterhaltung! Gibt es bei euch eine spezielle Kundengruppe?

Nein, unsere Kundschaft stammt aus allen Bevölkerungsteilen, die Zielgruppe ist also breit gefächert. Waren es früher noch „Freaks” und „Sonderlinge”, die man mit E-Zigaretten in Verbindung brachte, ist dies heutzutage garnicht mehr so. Potentielle Kunden sind alle, die rauchen oder mal geraucht haben. Manche sind aber auch nur neugierig auf den Geschmack und sind eigentlich Nichtraucher. Auch ist die Altersgruppe bunt gemischt. Viele ältere Menschen kommen auch auf Empfehlung ihres Arztes, der ihnen zu einem Umstieg auf E-Zigaretten rät.

Grüne Lunge

Der Markt für E-Zigaretten ist mittlerweile gewachsen. Wie seht ihr diesen Markt?

Es ist insgesamt ein sehr junger Markt, den wir für sehr frequentiert halten. Allerdings ist das Kundenpotential in meinen Augen noch nicht erreicht. Einige Gesetzgebungen machen das Geschäft kompliziert. Der Markt für E-Zigaretten und Liquids wird immer weiter reguliert. Die Verteuerung, die daraus für bestimmte Produkte resultiert, sieht der Kunde, nicht jedoch den Hintergrund, weshalb dies geschieht. Oftmals sind es Aspekte der Kundensicherheit, die zu dieser Verteuerung führen. Insgesamt gibt es etwa 2,5 Millionen Dampfer in Deutschland. Im Vergleich zu anderen Ländern sehe ich aber die Tendenz in Deutschland sogar rückläufig. Wir planen allerdings auch, Geschäfte im Ausland zu eröffnen.

Ihr habt auch einen Onlineshop, über den ihr Produkte vertreibt. Wie läuft dieser?

Für uns ist das Onlinegeschäft eher ein Beiwerk, wir fokussieren uns primär auf das Ladengeschäft. Wir sehen den Onlineshop auch nicht als Konkurrenz zum stationären Laden, da sich die Produkte, die wir Online anbieten, zum Teil doch deutlich von denen im stationären Geschäft unterscheiden. Auch gibt es Dauerbrenner im Onlineshop, die in den Läden geringere Verkaufszahlen haben.

Habt ihr eine Erklärung für diese Diskrepanz zwischen Online und Offline?

Ich denke, dass Online die persönliche Beratung und das Verkaufsgespräch fehlen. Online verkaufen wir zum Beispiel sehr einfache Geräte. Jedes Gerät kann jedoch auch sehr komplex sein. Es liegt auch die Vermutung nahe, dass Online andere Kunden unterwegs sind als Offline. Zu dieser Vermutung gelange ich vornehmlich über die Wahl der Nikotinstärke des Liquids. Während in unseren Offline-Shops in der Regel geringe Nikotinstärken gewählt werden, kaufen die Online-Kunden häufig die hohen Stärken. Das bedeutet, sie nutzen auch andere Geräte. Die Methode, um dies zu messen, ist jedoch sehr arbeitsintensiv. Vom Durchschnitt in Bezug auf Alter und Herkunft gibt es allerdings Unterschiede. Was allerdings auch bleibt, ist die Vermutung, dass ein Kunde im Laden doch eine ganz andere Wahl als Online treffen würde. Hier kommt es vor, dass ein Kunde mit einer bestimmten Vorstellung in das Geschäft kommt, aber mit einem ganz anderen Produkt heraus geht. Dies kommt Online meines Erachtens seltener vor.

Grüne Lunge

Was unterscheidet die Grüne Lunge von anderen Vape Shops?

Wir haben mehrere Filialen, sind aber keine Kette. Jeder unser Shops ist individuell. Man kümmert sich aufmerksam um jeden Kunden. Uns geht es darum, wie der Kunde aus dem Laden geht, dass er zufrieden ist und ein Produkt erhält, das rundum zu ihm passt. Und natürlich, dass er wiederkommt. Dies ist unser Ziel, aber nicht, Produkte zu pushen.

Ich kann mir vorstellen, dass die Koordination zwischen den einzelnen Geschäftsläden schwierig ist. Wie verhält es sich damit?

Manchmal ist die Kommunikation in der Tat schwierig. Allerdings läuft die Verwaltung, ebenso wie das Büro und das Lager über die Zentrale. Die Waren kommen erst dorthin und werden dann im INVENTORUM-Account verteilt, durchgezählt und eingepflegt. Dass die Verteilung teilweise nicht so einfach ist, liegt daran, dass das Kundenaufkommen in den einzelnen Läden unberechenbar ist, gerade in den Shoppingzentren. Der Verkauf der Produkte läuft je nach Standort unterschiedlich. Deshalb muss man eine riesengroße Produktpalette im Auge behalten,die aber nicht für alle gleichermaßen gilt und koordiniert werden muss.

Wie zufrieden seid ihr mit unserem Kassensystem?

Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit INVENTORUM. Es ist intuitiv bedienbar und ich habe mich an die leichte Handhabe gewöhnt. Das Kassensystem nutzen wir jetzt mittlerweile drei Jahre, so dass mir die Bedienung in Fleisch und Blut übergangen ist. Es gibt auch nicht wenige Kundenreaktionen auf das Tablet, oftmals wird bestaunt, dass es schnurlos funktioniert.

Ihr macht derzeit eine Kampagne. Was wollt ihr damit bewirken, wo wollt ihr damit genau sichtbar werden?

Die Kampagne „Grüne Lunge Summervape” beinhaltete den Dreh eines Videos inklusive Fotoshooting. Wir haben hier alles intern produziert und die Models ausgesucht. Ziel dessen war und ist es ein jüngeres Publikum gewinnen zu können und selbstverständlich auch Fotomaterial für unsere Promo zu generieren.

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