Weihnachtspost ‒ Machen Sie Ihren Kunden eine Freude

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Alle Jahre wieder ist es soweit: Der Versand der Weihnachtspost steht an. Doch was eignet sich am Besten: Die klassische Weihnachtskarte oder digitale Grüße per E-Mail? Besonders im geschäftlichen Bereich sind vor dem Versand und beim Verfassen einige Regeln zu beachten. Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen zum Thema zusammengestellt und geben Ihnen Tipps zur äußeren und inhaltlichen Gestaltung.

Die Tradition der Weihnachtspost

Das schriftliche Überbringen von Grüßen und Glückwünschen hat eine lange Tradition. Bereits im alten Ägypten und China wurden Grußkarten zu Neujahr übermittelt, in Europa ist dieser Brauch seit 1400 bekannt.

Weihnachten ist ebenfalls ein Fest mit althergebrachten Traditionen und zu diesen gehört seit mehr als 100 Jahren der Versand der Weihnachtspost. Ihren Ursprung hat diese Tradition in England, wo 1843 die erste Weihnachtskarte gedruckt und versendet wurde. Ungefähr 30 Jahre später gelang dieser Brauch auch nach Deutschland und seither werden jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Briefe und Karten zum Fest verschickt.

Geschäftliche Weihnachtspost

Besonders im geschäftlichen Bereich hat sich die Weihnachtspost etabliert, denn sie bietet Unternehmern eine gute Möglichkeit, Geschäftspartnern sowie Kunden für die Zusammenarbeit, das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue zu danken. Diese kleine Geste stärkt Geschäftsbeziehungen, fördert die Kundenbindung und gehört daher für viele zum festen Bestandteil des Firmenmarketings.

Das bedeutet aber nicht, dass die Weihnachtspost als Werbemaßnahme genutzt werden sollte. Diese hat in den Feiertagsgrüßen nichts zu suchen.

Weihnachtspost ‒ gut organisiert

Mit der Vorbereitung der Weihnachtspost sollte rechtzeitig begonnen werden. Bei der Wahl des Zeitpunkts kommt es auf die Menge an weihnachtlichen Grüßen an, die Sie verschicken wollen. Doch spätestens im November sollten Sie eine Liste mit allen Adressaten vorbereiten, Karten bzw. Briefpapier aussuchen oder das E-Mail-Design festlegen. Sie sollten sich auch schon beizeiten Gedanken über den Inhalt machen.

Der Versand müsste so geplant werden, dass die Weihnachtspost ungefähr eine Woche vor dem eigentlichen Fest eintrifft. Falls es Ihnen zeitlich nicht möglich ist, alles pünktlich vor den Feiertagen zu erledigen, können Sie stattdessen auch Neujahrsgrüße im Januar versenden.

Arten der Weihnachtspost

Brief, Karte oder E-Mail? Auf welche Art Sie Ihre Weihnachtsgrüße verschicken, hängt von verschiedenen Faktoren sowie persönlichen Vorlieben ab. In der Regel wird jedoch die klassische Weihnachtspost per Brief oder Karte bevorzugt, denn diese wirkt am persönlichsten und ist besonders für die geschäftliche Korrespondenz zu empfehlen.

Für den privaten Gebrauch ist es inzwischen üblich, auch zu Weihnachten Grüße per E-Mail, Facebook und WhatsApp zu versenden. Doch für die geschäftliche Weihnachtspost sollten Sie mehr Aufwand und Zeit investieren, denn es wird sich auszahlen, wenn Partner, Lieferanten und Kunden merken, wie viel sie Ihnen wert sind.

Brief

Für einen Weihnachtsbrief sollten Sie sich nur dann entscheiden, wenn Sie ausreichend viel mitzuteilen haben, um damit eine ganze DIN A4-Seite zu füllen. Für einen Brief sollte auf das übliche Firmenbriefpapier verzichtet und dafür hochwertiges Briefpapier verwendet werden. Eine besondere Wirkung erzielen Sie, wenn Sie den Brief vollständig handschriftlich verfassen, jedoch nur, wenn die Handschrift vorzeigbar ist.

Wenn Sie den Brief per Hand schreiben, verwenden Sie am Besten einen Füllfederhalter, keinen Kugelschreiber. Wird der Brief am Computer verfasst, sollte er wenigstens handschriftlich unterschrieben werden. Eine eingescannte Signatur ist ein absolutes No-Go. Da die Erstellung eines Weihnachtsbriefes sehr zeitaufwändig ist, sollte dieser nur an ausgewählte Adressaten versendet werden.

Karte

Wenn Sie nur einen kurzen Spruch oder ein paar Sätze versenden möchten, reicht eine Weihnachtskarte völlig aus. Diese hat den Vorteil, dass durch ein ansprechendes Bild oder Design auf der Vorderseite eine zusätzliche Wirkung erzielt wird. Auch für die Karte gilt: Schreiben Sie den Inhalt in jedem Fall mit der Hand und unterschreiben Sie persönlich.

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Nachhaltige Weihnachtskarten:

Für den Versand von Brief und Karte sollte ein passender Umschlag gewählt werden, auf dem die Adresse ebenfalls mit der Hand geschrieben wird. Von der Verwendung von Adressaufklebern oder Fensterbriefumschlägen ist abzuraten. Genauso vom Freistempeln des Portos: Auf die Weihnachtspost gehört eine richtige Briefmarke.

E-Mail

Wenn Sie lieber elektronische Weihnachtsgrüße verschicken möchten, sollten Sie darauf achten, diese möglichst liebevoll zu gestalten und ausreichend Zeit in ein ansprechendes Layout zu investieren, das dem Adressaten zeigt, wie wichtig er dem Absender ist. Es wäre ein falsches Signal, wenn Sie zu diesem Anlass eine Standard-E-Mail versenden, die am Ende im Spamordner landet. Achten Sie bei der Gestaltung der Weihnachtsmail auch auf die mobile Optimierung, da E-Mails heute meist über Smartphones aufgerufen und gelesen werden.

Weihnachtspost mit wertvollem Inhalt

Für den Inhalt der Weihnachtspost, egal ob Brief, Karte oder E-Mail, sollten folgende Punkte beachtet werden:

→ Verwenden Sie eine persönliche Anrede.

→ Beginnen Sie mit einem besinnlichen Spruch, Zitat oder Gedicht.

→ Verzichten Sie auf religiöse Inhalte, wenn diese nicht mit Ihrem Unternehmenskonzept in Verbindung stehen.

→ Geben Sie einen Rückblick auf das vergangene und einen Ausblick auf das kommende Jahr.

→ Vermeiden Sie Werbebotschaften und Standard-Floskeln.

→ Bedanken Sie sich für die Zusammenarbeit und Treue.

→ Benutzen Sie keinen Text aus dem Vorjahr.

Hier finden Sie Gedichte und Sprüche für Ihre Weihnachtspost:

Ab die Post

Egal ob Sie sich nun für eine Karte, einen Brief oder digitale Grüße entscheiden: Die Vorbereitung für die Weihnachtspost wird Zeit in der ohnehin stressigen Vorweihnachtszeit in Anspruch nehmen, doch Ihre Kunden und Partner werden es Ihnen hoch anrechnen, dass Sie an sie gedacht haben.

Titelbild: shutterstock / Masson

Quellen: Business-on.de, Wirtschaftswissen.de, Business-netz.com, Weihnachtskartenwelt.de