INVENTORUM in Aktion: Yumalove Berlin

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Kwon Kim hat einen radikalen Schnitt gemacht. Nach 13 Jahren erfolgreicher Tätigkeit im Sneakerbusiness hat er sich nach einer längeren Auszeit dazu entschlossen, sein eigenes Ding zu machen. Das Ergebnis und wie es dazu kam – weiterlesen!

Du hast deinen Laden vor kurzem erst eröffnet. Wie ist es für dich, Ladenbesitzer zu sein?

„Es ist super aufregend, sein eigenes kleines Baby zu haben und sehr interessant, weil es etwas komplett neues für mich ist. Es ist jeden Tag ein Wachsen, bei dem man aber auch gleich die Resultate sieht, selbst die Entscheidungsmacht hat und nicht nur ein kleines Rad am Wagen ist. So hat man natürlich auch die Konsequenzen allein zu verantworten, aber das ist eine neue Challenge, die mir sehr gut gefällt.‟

Wie kamst du dazu, auf den Einzelhandel umzusatteln?

„Angefangen hat es während meines letzten Jobs bei Asics in Amsterdam, wo ich vier Jahre gearbeitet hatte und irgendwann nicht mehr weitergekommen bin. Nach 13 Jahren in einem Business wurde ich irgendwann müde. Man investiert so viel Energie, kann aber das outcome selbst nicht lenken. Ich habe dann anderthalb Jahre ein Sabbatical gemacht, um Energie zu tanken und neue Perspektiven aufzubauen. In dieser Zeit wurde mir klar, dass ich in mein altes Business, in ein normales Angestelltenverhältnis, nicht zurück möchte.‟  

Was unterscheidet Yumalove von anderen Sneakerläden?

„Mein Konzept ist ganz klar eine Nische, weil die Zielgruppe eine ganz andere ist. Weder Sneaker-Freaker noch modeaffine Männer und Frauen ‒ sondern ganz klar Kinder mit dem Fokus 0 bis 12 Jahre. Dazu sind die Produkte, die wir ausgesucht haben, nicht in den üblichen Sneakerläden zu finden. Angefangen von den traditionellen Sportfirmen über kleine neue Lifestylefirmen kreieren wir auch unsere eigenen Produkte und arbeiten mit Kollaborationspartnern zusammen. Hier wäre noch wichtig zu erwähnen, dass Yumalove ein Gemeinschaftsprojekt ist. Darunter gehört auch Newschooldisplay alias Johannes Schroth der u.a. Diplomdesigner ist und sich um das Yumalove Logo gekümmert hat.‟

Über den stationären Handel wird aufgrund der Konkurrenz des Onlinehandels heiß diskutiert. Wie siehst du das?

„Grundsätzlich hätte ich mich bei jedem anderen Business auf den digitalen bzw. Onlineweg fokussiert, in dem ich schon die Zukunft sehe. Ob ich das gut finde oder nicht, ist eine andere Frage. Es ist auf jeden Fall so, dass man als Einzelhändler ein gutes, digitales Business aufbauen muss, um langfristig überleben und wachsen zu können. Wir haben vor kurzem unseren Yumalove Blog veröffentlicht, wo wir auch unsere Produkte präsentieren. Das Onlinegeschäft werden wir auch ins Visier nehmen, aber nie dominant und es wird nie unser Kernbusiness sein.

Unser Kerngeschäft liegt im stationären Handel und das aus ganz entscheidenden Gründen: das Soziale, Zwischenmenschliche, die Verbindung zwischen Verkäufer und Einkäufer, die Insights die man sich austauscht gehen mit alleiniger Konzentration auf Online völlig verloren. Mir geht es noch um das Wie und nicht mehr nur um das Was und zu welchem Preis. Für uns ist es wichtig, Eltern ein guter Ratgeber zu sein und das auch auf lange Sicht. Solch eine langfristige Kundenbindung entsteht Online natürlich viel schwerer.‟

Kasse machst du mit INVENTORUM – wie kam es dazu? Warum hast du dich für INVENTORUM entschieden?

Ich war mal in einem Kinderladen – ein toller Laden namens zuckerfrei. Zu dem Zeitpunkt wusste ich schon, dass ich mich noch um meine Warenwirtschaft kümmern muss, wovon ich aber null Ahnung hatte. Ein riesen Fragezeichen mit relativ vielen versteckten Ängsten dahinter. Die Dame von zuckerfrei hat mir dann INVENTORUM empfohlen. Nicht kompliziert, Produkte sind schnell einzupflegen und es ist auch ein Berliner Startup, sprich, ich habe die persönliche Nähe zum Unternehmen. Als ich dann einige Zeit später in einer Gründerzeitschrift einen großen Bericht über INVENTORUM gelesen habe, habe ich das als Zeichen verstanden, da ich sehr spirituell angehaucht bin, dass mich daran erinnert hat, dass ich noch was machen muss. Der Bericht bestätigte abermals, dass INVENTORUM das richtige System für mich sein könnte. Das erste Gespräch war dann auch super angenehm, mit persönlicher Beratung und guter Kundenbetreuung.

Hast du eine Lieblingsfunktion, die du nicht mehr missen möchtest?

„Für mich sind die vielen Analysefunktionen sehr wichtig. Ich kann Tages- und Wochenumsätze checken, eine Bestsellerliste aufbauen und sämtliche Infos schnell rausziehen. So bekommt man auf eine sehr leichte Art und Weise ein relativ gutes Verständnis vom Business und das per Knopfdruck. Diese Infos sind auch super für Kunden, Firmen und Lieferanten etc. So kann man sich selbst stets updaten und auch die Kundenbeziehungen zu den einzelnen Firmen professionell aufbauen.‟

Wir bedanken uns für dieses besondere Interview und drücken die Daumen, dass weiterhin viele kleine Füße mit Kwons Schuhen durch die Welt laufen!

 

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